| Carsten Dittrich |
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Als ich noch 1,20 m klein war, hieß es oft von meiner Nachbarin: "Ja, ja, der Junge lebt eben in seiner eigenen Welt". Eine Kindergärtnerin riet meinen Eltern sogar, mit mir zum Psychiater zu gehen, weil ich mich so oft verkleidete (vor allem als Hexe!). Vater und Mutter Dittrich dachten aber nicht im Traum daran, mich auf die Couch eines Seelenklempners zu verfrachten. Nein, sie ließen mich ungehindert weiter spielen; und so kam ich statt zum Psychiater in die Narrenzunft und wurde, dank der Beharrlichkeit meiner Mutter, ein Jahr früher als üblich in der "Jungen Bühne" der Realschule Oberkirch aufgenommen. Vater Dittrich baute mir in liebevoller Kleinarbeit ein großes, rotes Puppentheater (mit an Schnüren zu öffnenden Vorhängen - der Oberhammer!) mit dem ich bald dreist den Kindergarten des Nachbarortes heimsuchte, um für zwei
Fotos: Frank Löhmer - Berlin www.lichtspass.de |